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Hochwasseropfer Deggendorf

Im Sommer 2013 hat das Jahrhundert-Hochwasser viele Gemeinden in ganz Deutschland getroffen.

Katastrophale Bilder erreichten uns durch die Medien. Bilder, die wir sonst nur von Naturkatastrophen in USA oder Asien kennen.

Machtlosigkeit machte sich breit und natürlich auch ein bisschen der Gedanke „Gott sei Dank nicht bei uns“.

Anfang August 2013 haben wir uns dazu entschlossen, mit der Stadt Deggendorf Kontakt aufzunehmen und unsere Hilfe anzubieten. Nachdem wir einige am schwersten betroffene Familien rausgesucht hatten, haben wir uns auf dem Weg nach Deggendorf gemacht, um ein persönliches Bild von den Zuständen zu bekommen und auch direkt mit den betroffenen Familien zu sprechen.

Es war erschreckend zu sehen, dass so gut wie bei jedem Haus der Außenputz bis zum 1. OG abgeschlagen war, da sowohl Wasser als auch Öl bis in die erste Etage eingedrungen ist. Nach neuesten Informationen müssen laut Testergebnissen mindestens 150 Häuser komplett abgerissen werden, da ansonsten gesundheitliche Risiken bestehen.

Nachdem wir zu den ausgewählten Familien Kontakt aufgenommen hatten und uns ausführlich mit Ihnen unterhalten konnten, spürte man auch 2 Monate nach der Katastrophe, wie tief der Schock über das Hochwasser noch saß. Die meisten haben einen Großteil ihres Besitzes verloren. Persönliche Dinge, die man durch nicht ersetzen kann. Dazu kommt die Sorge über die Zukunft und was noch an Belastungen auf jeden einzelnen zukommt.

Nach der ersten Kontaktaufnahme zu den betroffenen Familien stand für uns fest, schnelle Hilfe ist erforderlich und das „Zuhause“ muss wieder hergestellt werden. Wir haben dann sofort einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt, der ausreichend sein sollte, unsere Familien mit den Dingen zu versorgen, die sie am dringendsten benötigen.

Wir haben mit viele Freude und großem Respekt vor diesen Familien geholfen und sind sehr glücklich darüber, einen kleinen Teil an unbürokratischer Hilfe geleistet zu haben.

Ihre Andrea Barth-Basche
Vorstandsvorsitzende