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  Hochwasseropfer Deggendorf


In diesem Sommer hat das Jahrhundert-Hochwasser viele Gemeinden in ganz Deutschland getroffen.

Katastrophale Bilder erreichten uns durch die Medien. Bilder, die wir sonst nur von Naturkatastrophen in USA oder Asien kennen.

Machtlosigkeit machte sich breit und natürlich auch ein bisschen der Gedanke „Gott sei Dank nicht bei uns“.

Anfang August haben wir uns dazu entschlossen, mit der Stadt Deggendorf Kontakt aufzunehmen und unsere Hilfe anzubieten.Nachdem wir einige am schwersten betroffene Familien rausgesucht hatten, haben wir uns auf dem Weg nach Deggendorf gemacht, um ein persönliches Bild von den Zuständen zu bekommen und auch direkt mit den betroffenen Familien zu sprechen.

Es war erschreckend zu sehen, dass so gut wie bei jedem Haus der Außenputz bis zum 1. OG abgeschlagen war, da sowohl Wasser als auch Öl bis in die erste Etage eingedrungen ist. Nach neuesten Informationen müssen laut Testergebnissen mindestens 150 Häuser komplett abgerissen werden, da ansonsten gesundheitliche Risiken bestehen.

Nachdem wir zu den ausgewählten Familien Kontakt aufgenommen hatten und uns ausführlich mit Ihnen unterhalten konnten, spürte man auch 2 Monate nach der Katastrophe, wie tief der Schock über das Hochwasser noch saß. Die meisten haben einen Großteil ihres Besitzes verloren. Persönliche Dinge, die man durch nicht ersetzen kann. Dazu kommt die Sorge über die Zukunft und was noch an Belastungen auf jeden einzelnen zukommt.

Nach der ersten Kontaktaufnahme zu den betroffenen Familien stand für uns fest, schnelle Hilfe ist erforderlich und das „Zuhause“ muss wieder hergestellt werden. Wir haben dann sofort einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt, der ausreichend sein sollte, unsere Familien mit den Dingen zu versorgen, die sie am dringendsten benötigen.

Wir haben mit viele Freude und großem Respekt vor diesen Familien geholfen und sind sehr glücklich darüber, einen kleinen Teil an unbürokratischer Hilfe geleistet zu haben.

Ihre Andrea Barth-Basche
Vorstandsvorsitzende

Flood Deggendorf

In summer 2013 the hundred year flood hit many communities in germany. Disastrous pictures reached us by the media. Pictures, we only know of natural disasters in the United States or Asia.


Most of us felt powerless and of course often there might have crossed the thougt people’s mind: "Thank God, it didn’t happen here.” 


Early August 2013 we decided to contact the municipality of Deggendorf and offered our help. After we had picked out some worst affected families, we set out for Deggendorf to get an idea of the conditions there personally and to speak directly with the affected families.


It was terrifying to see that nearly at each house the exterior plaster was chipped up to 1st floor, because water as well as oil got in the houses up to the first floor. According to latest information at least 150 houses had to be demolished due to health risks.


As we had been in contact with the selected families and had the possibility to talk with them elaborately, we felt even two months after the disaster, how deeply shocked people were still. Most of them lost a large part of their property; they lost personal items, which can’t be replaced by anything. Besides, they worry about the future and the uncertainty about further strains.


After the first contact to the affected families it was quite plain to us, that quick help is needed and their home must be restored. Immediately we provided a larger amount, which should be sufficient to supply our families with the most needed things.


We helped with a lot of pleasure and great respect for these families and are very happy having supplied a small part of non-bureaucratic help.

Yours Andrea Barth-Basche
Chairwoman